Dem Tiger Flügel geben - 如虎添翼 rú hǔ tiān yì

Zwei Helden werden zu Falschen Leoparden
Die Bauern stöhnen unter der Last der Steuern

Xixing, Jinnan, Yàn und Băo haben sich in das Dorf von Baos Familie – den Lis – zurückgezogen. Das kleine Dorf mit etwa zweihundert Einwohnern wird vor allem vom Li-Clan bewohnt.
Ein Mann aus dem Hongshu-Dorf kommt ins Dorf. Lao Li, der Dorfvorsteher, bittet den Mönch Yan um Hilfe, weil Bao gerade nicht im Dorf ist. Der Mann aus den Hongshu-Dorf erzählt, dass ihr Dorf kaum noch Vorräte hat, um die Steuern zu zahlen. Nicht nur sind die Steuern so stark gestiegen, dass das Dorf sowieso Probleme hat, sondern der Weiße Leopard hat auch noch das Dorf überfallen und die mageren Vorräte dezimiert. Viele Männer überlegen sich schon, dem Militär beizutreten – die Familie ist von den Steuern befreit, so lange sie dienen, zusätzlich sind die nächsten drei Jahre Steuerfrei.
Die Lis beschließen, dem Hongshu-Dorf zunächst einen Teil ihrer eigenen Vorräte zukommen zu lassen.
Xixing, Yan und Jinnan haben noch einen weiteren Plan: Der Weiße Leopard wird aus irgendeinem Grund nicht von den Regierungssoldaten behelligt. Um Probleme zwischen dem Gouverneur und dem Weißen Leoparden anzuheizen, wird Yan als Weißer Leopard und Xixing als eine seiner Töchter verkleidet. Sie greifen den Steuereintreiber an, nehmen ihm die Steuern ab und jagen die restlichen Soldaten davon.

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Drei Helden fliehen aus Chengdu
Ein Mädchen verschwindet

Yan und Li Bao sind nach Chengdu aufgebrochen, um bei der Bettlerschule Informationen über den Gouverneur zu kaufen. Sie wissen allerdings nicht, dass die Stadt nach der Flucht von Qingshan in erhöhter Wachsamkeit ist. Qingshan ist ein Inspektor des Gouverneurs Tianzheng, der herausgefunden hatte, dass ein Fälscher an den Dokumenten beteiligt war, die den Verrat des alten Gouverneurs Xunren beweisen sollten. Um Qingshan loszuwerden, fingierte Tianzheng auch gegen ihn Beweise. Qingshan musste fliehen und wählt genau das Weinhaus als Versteck, in dem sich auch Yan und Li Bao mit dem Alten Pferd, ihrem Kontakt bei der Bettlerschule, unterhalten.
Yan und Li Bao spendieren dem Alten Pferd ordentlich Wein und bezahlen ihn im Voraus für eventuelle Informationen. Der unauffällig versteckte Qingshan fällt ihnen auf, aber eventuelle Spannungen sind schnell aus der Welt geschafft.
Da das Alte Pferd so vertrauenswürdig ist, darf er die Gruppe in Sicherheit bringen – und zwar in einem Bordell. Was läge da näher, als sich als Frauen zu verkleiden? Yan wird zur verschleierten Schönheit, Bao zur kräftigen, vollbusigen Dame mit Eisenklöten (seinem Meteorhammer) und Qingshan macht die passabelste Dame. Trotzdem zieht Bao gleich einen Verehrer an, der sich nicht so leicht abschütteln lässt.
Bao mit tiefer Stimme: „Nein danke, ich interessiere mich mehr für Poesie.“
Verehrer mit glänzenden Augen: „Ohhh… Ich bin Dichter!“
Einige Ohs und Ahs im Nebenraum später kommt Bao mit einem Gedicht zurück.
Gleich darauf wird die Tür aufgetreten und Soldaten stürmen herein. Sie haben aber keine besonders große Chance gegen die drei Helden, die sich anschließend bis zur Nacht verstecken und dann über die Mauer entkommen.
Im Dorf zurück stellt sich ein Problem: Xixing und Jinnan sind verschwunden. Xixing hatte die Idee, mit dem Weißen Leoparden zu verhandeln und ließ sich von allem Bitten und Flehen nicht beirren. Jinnan musste sie natürlich begleiten, damit sie nicht in Gefahr kommt.
Die drei Helden brechen auf, um sie beim Weißen Leoparden zu suchen. Sie sehen dort ihr Pferd, aber Xixing nicht. Yan späht erst als harmloser Mönch die Banditen aus, nur bemerkt die Älteste Leopardin seine Kampfaura. Er kann aber die Situation noch mal entschärfen und zu den anderen zurückkehren.
Die schleichen sich in die Höhlen neben dem Lager – von Xixing immer noch keine Spur, dafür aber den Offizier Ya und den Beamte Chu, die als korrupt bekannt sind. Beide sind in sehr schlechtem Zustand, vor allem Ya, dem mit einem großen Schwert in die Schulter gehackt wurde.
Chu erzählt, dass der Gouverneur den Weißen Leoparden machen lässt, was er will, so lange er die Steuereintreiber in Frieden lässt. Wenn die Bauern ausgeraubt werden, sind sie gezwungen, sich als Soldaten einzuschreiben und die Armee des Gouverneurs vergrößert sich.
Qingshan marschiert einfach in das Haupthaus des Weißen Leoparden und gibt sich als Gesandter des Gouverneurs aus. Der Weiße Leopard ist noch etwas verstimmt über die letzten Gesandten des Gouverneurs, die ihn einfach so des Raubes beschuldigten und ihm einfach nicht glaubten. In einem Wutanfall hat er den einen mit seinem Guandao niedergeschlagen und hatte dann keine Wahl, als die anderen Soldaten auch noch umzubringen.
Qingshan entschuldigt sich im Namen des Gouverneurs und der Weiße Leopard ist froh darüber, dass sich die Probleme erledigt haben. Er erlaubt Qingshan und Bao sogar großzügig, die beiden Verwundeten mitzunehmen.

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Rückkehr nach Chengdu

Nachdem Yan, Li Bao und Qingshan die beiden Gefangenen Beamten des Gouverneurs ins Lager gebracht haben, treffen sie dort auf Jinnan. Dieser teilt den anderen mit, dass Xixing sich ins nahe gelegene Kloster einer Gruppe von Kriegerinnen auf gemacht hat, um sich das Kloster anzuschauen und die dortigen Kampftechniken zu erlernen.

Quingshan kann darüber nur süffisant lächeln. “Wenn die Frauen dort so diszipliniert sind, wie ich es glaube, wird das Mädchen in drei Tagen wieder hier sein”, sagt er.

Die Frage ist, was in diesen drei Tagen anzufangen sei. Schnell wird ein Plan gefasst. Der Gouverneur hat von seinem Vorgänger ein edles Schwert übernommen, dass gleichermaßen als Statussymbol wie als Zeichen der Rechtmäßigkeit dient. Dieses soll entwendet werden. Um die Wachen vom Palast des Gouverneurs abzulenken, will man gleichzeitig die Soldkasse der Palastwache stehlen.

So reisen die vier Helden wieder nach Chengdu und schleichen sich in die Stadt ein. Altes Pferd wird darüber informiert, dass man die Kriegskasse rauben will. So kann man seine mangelhafte Vertrauenswürdigkeit unter Beweis stellen. Yan und Li Bao machen sich deshalb auf zur Garnison, wo sie, wie erwartet, bereits von einer großen Menge an Palastwachen unter Führung des ehrenwerten Ceng Zhou, dem Leibwächter sowohl des ehemaligen als auch des neuen Gouverneurs, erwartet werden. Altes Pferd verkauft also offensichtlich Informationen an die Soldaten des Gouverneurs.

Li Baos Schützling Xīlín begleitet sie ebenfalls. Es gelingt den dreien, in die Garnison einzudringen und die Kiste mit dem Sold an sich zu bringen. Doch dann werden sie von den Soldaten und Zhou gestellt. Yan und Xīlín ergreifen die Kiste und fliehen über das Dach der Garnison. Um ihre Flucht zu decken, kämpft Li Bao mit Zhou einen harten Kampf, der sowohl mit Waffen als auch mit Worten gefochten wird. Schließlich unterliegt er und muss ebenfalls fliehen. Xīlín stürzt mitsamt der Kiste vom Dach und Yan muss Kopf und Kragen riskieren, um seinen Freund aus der Gruppe von Soldaten zu befreien, die den Jungen umringt. So ist zwar der Raub mislungen, doch allen drei Gefährten gelingt es, zu fliehen.

Unterdessen dringen Jinnan und Qingshan unbemerkt in den Palast ein. Jinnan will seine ehemalige Geliebte, die eigenwillige und freiheitsliebene Yang Lili, um Hilfe bitten. Sie ist von ihrem Vater unter Hausarrest gesetzt worden.

Die beiden Helden überwältigen die Wachen, die dafür sorgen sollten, dass Lili im Haus bleibt. Doch als sie das Mädchen fragen, ob sie bereit ist, zu helfen, weigert sie sich zunächst. Sie will eine Erklärung von Jinnan, der sie damals verlassen hat. Ein paar aufmunternde Worte und die Langweile ihres jetzigen Lebens bringen sie jedoch dazu, sich den Helden anzuschließen.

Um in das Zentralgebäude des Palastes einzudringen, fassen die drei den Plan, dass die Männer sich als Wachen verkleiden und so tun, als würden sie Lili auf ihrem Weg zu Bibliothek begleiten. Da Qingshans Gesicht wegen der Steckbriefe und seiner früheren Tätigkeit als Polizeibeamter sehr bekannt ist, trägt er einen hohen Bücherstapel vor sich her.

Am Eingang des Gebäudes angekommen, versuchen die drei, sich mit dieser Charade Einlass zu verschaffen. Eine der Wachen schöpft jedoch Verdacht. Doch die Helden handeln schnell und überwältigen die Wachen, bevor diese Alarm schlagen können. So gelangen die drei ins Haupthaus. Dort können sie das Schwert entwenden und gegen eine alte rostige Klinge austauschen.

Auf dem Weg durch den Palastgarten macht Lili ihrem ehemaligen Liebhaber eine Riesenszene. Sei weigert sich, weiter zu kooperieren, wenn Jinnan ihr nicht alles erklärt. Qingshan, im Glauben, Jinnan wolle das Mädchen zurück, greift ein und überzeugt Lili mit den Worten, Jinnan würde immerzu von ihr sprechen und habe sich sehr auf das Wiedersehen gefreut. Außerdem wäre das Leben als Rebel doch viel spannender, als im Palast eingesperrt zu sein. Jinnan schluckt in Anbetracht einer Gruppe von Wachen, die gerade durch den Garten patroulliert, alle Widerworte hinunter und stimmt Qingshan zu. So können die beiden Lili überzeugen, ihnen weiterhin zu folgen. Die drei begeben sich nun zum vereinbarten Treffpunkt in den Lagerhäusern am Hafen. Dort werden sie bereits von Li Ba, Yan und Yuanyuan erwartet. Zu sechst fliehen sie aus der Stadt mit dem Schwert des Gouverneurs als Trophäe.

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Der Kampf gegen die 5 Gifte

Das Li-Dorf wird angegriffen! Es sind die 5 Gifte, die von verschiedenen Seiten angreifen. Xixing wird von der Schlange angegriffen, Jiāng Jìnnán von der Kröte, Lǐ Băo von dem Skorpion und Yan von der Eidechse. Jiāng Qīngshàn ist unterwegs und kann deshalb nicht seinen Gefährten und dem Dorf beistehen.
Mit Hilfe der Männer vom Dorf kann sich Lǐ Băo schnell dem Skorpion entledigen, jedoch wird er gleich vom Tausendfüssler herausgefordert.
Der Kampf der Helden und den verbliebenen 4 Giften ist keine kurze Angelegenheit. Jiāng Jìnnán wird von dem ungewöhnlichen Kampfstil der Kröte sehr unter Druck gesetzt und kämpft äusserst defensiv. Yan kämpft verbissen, aber auch defensiv- er und die Eidechse setzen sich gegenseitig gleichermassen zu. Die Schlange ist Xixing überlegen und spielt mit ihr. Sie behauptet Yan zu kennen und offeriert Xixing anzüglich, seine Schülerin zu werden. Der Tausendfüssler, eine Frau, scheint Lǐ Băo einen ebenbürtiger Gegner zu sein. Neben dem Austausch von Angriffen, entspinnt sich auch ein Kampf der Worte zwischen ihnen.
Als Xixing stark in Bedrängnis kommt, wird Yan tollkühner und schlägt die Eidechse in die Flucht. Er kommt Xixing zur Hilfe und als die Schlange sich Yan zuwendet, flieht Xixing. Der angeschlagene Yan, provoziert von der Schlange, öffnet seine Deckung und sein Gegner sieht seine Chance und trifft Yan schwer. Das war ein Fehler, denn so kann Yan die Schlange mit einem gezielten Schlag töten.
Inzwischen hat Lǐ Băo den Tausendfüssler besiegt und kann die Kröte angreifen und in die Flucht schlagen. Der Tausendfüssler und der Skorpion werden gefangen genommen.
Alle sind von den Gegnern auf die eine oder andere Art vergiftet worden und werden innerhalb einiger Tage sterben, wenn sie nicht geheilt werden.

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